Orthopäde Ahrensburg - Chirotherapie

Leistungen

Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der Orthopädie!

Chirotherapie

Die Anfänge der Chiropraktik reichen bis ins Mittelalter zurück. Schon damals wusste man, dass ein Zusammenhang zwischen Schmerz, Knochen und Gelenken sowie Nerven besteht.

Die manuelle Behandlung der Wirbelsäule wird schon seit Jahrhunderten praktiziert. Das Rückenmark verläuft in einem Knochenkanal der Wirbelsäule (Spinalkanal). Somit ist durch die täglichen Belastungen des Rückens auch das Rückenmark und die Spinalnerven Reizungen ausgesetzt.

Die Chiropraktik beruht auf der Erkenntnis, dass Verschiebungen der Wirbel, aus ihrer physiologischen (normalen) Loge heraus zu Irritationen des Nervensystems führen kann. Im Bereich der Blockaden kommt es regelhaft zu schmerzhaften Muskelverspannungen.
Die schmerzhaften Blockaden der Wirbel werden durch gezielte Griffe eingerenkt (adjustieren). Dadurch wird die natürliche Beweglichkeit wieder hergestellt und die Muskelverspannungen verschwinden.

Auch Gelenke der Arme und Beine können chiropraktisch therapiert werden. Man spricht im Falle einer solchen Reizung des Gelenkes vom verminderten “joint play“, das heißt, dass das Gelenkspiel gestört ist. Diese Blockierungen können von Chiropraktikern erkannt und durch spezielle Handgriffe beseitigt werden.

Ihr Nutzen

Chiropraktik hilft dem Körper die physiologische Beweglichkeit wieder zu erlangen und schmerzhafte Muskelverspannungen zu
lösen. Der Behandler setzt lediglich Impulse und ermöglicht dem Körper so, sich zu regenerieren. Der Behandler setzt lediglich kurze Impulse und ermöglicht so dem Gelenk wieder in seine regelhafte (physiologische) Beweglichkeit zurück zu kehren.

Durch die Chiropraktik können Schmerzen sanft und natürlich beseitigt werden. Sie verhilft Ihnen so zu mehr Wohlbefinden und Lebensfreude und trägt dazu bei, Ihre Lebensqualität deutlich zu steigern.

Digitales Röntgen

Als Digitales Röntgen werden Röntgenaufnahmen in digitaler Form bezeichnet.

Normale Röntgenbilder müssen nach der Aufnahme entwickelt werden. Eine Korrektur der Belichtung und der Einstellung ist nicht möglich. Sind solche Röntgenbilder nicht aussagekräftig, müssen sie wiederholt angefertigt werden. Dies ist mit einer erneuten Strahlenbelastung des Patienten verbunden. Digitale Röntgenbilder stehen sofort zur Verfügung und können unmittelbar digital nachbearbeitet werden, so dass Wiederholungsaufnahmen vermieden werden.

Ferner benötigen digitale Röntgenbilder meistens weniger Strahlung, wodurch der Patient einer wesentlich geringeren Strahlendosis ausgesetzt wird.

Außerdem können digitale Röntgenbilder farbig kodiert dargestellt werden, so dass eine verbesserte Beurteilung der Aufnahmen möglich ist.

Ihr Nutzen

Bei uns werden Röntgenaufnahmen in moderner digitaler Form durchgeführt.

Elektrotherapie (TH)

Die Elektrotherapie bzw. transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) dient der Schmerztherapie vor allem im Bereich des
Bewegungsapparates. Es werden verschieden Gleich- und Wechselströme über Elektroden in den Körper eingeleitet. Diese wirken entweder direkt auf die gereizten Nerven- und/oder Muskel- und Sehnenzellen ein oder sorgen im elektrischen Feld für den
molekularen Transport von schmerzstillenden und entzündungsabbauenden Medikamenten in Salben- oder Gelform.

Schmerzen – Wie, Warum und wo sie entsehen

Schmerz ist ein sinnvolles Warnsignal des Körpers, um ihn vor Schaden zu bewahren.
Die Schmerzimpulse werden von Schmerzrezeptoren aufgenommen und über verschiedene Nervenbahnen zur Großhirnrinde weitergeleitet.

Die Ursachen von Schmerzen sind genauso vielfaltig wie die Orte wo sie entstehen können. Vielfach half bisher nur eine medikamentöse Therapie in Form von Spritzen oder Tabletten.

Eine erfolgversprechende, biologisch vertragliche Möglichkeit zur Ergänzung der Schmerztherapie bietet die ET und das fast ohne Nebenwirkungen.

Einsatzmöglichkeiten

• Akute als auch chronische Schmerzen
• Schmerzen durch Erkrankungen am Bewegungs- und Stutzapparat (Muskel- und Gelenkschmerzen)
• Schmerzen bei degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen und Kreuzschmerzen; Neuralgien, Phantomschmerzen, postoperative Schmerzen
• Frakturschmerzen
• Sport- u. Arbeitsbeanspruchung (Verspannungen, Stauchungen, Prellungen, u.ä.)

Ihr Nutzen

Die Elektrotherapie (ET) ist ein erfolgreiches Therapieverfahren zur Linderung von Schmerzen vor allem im Bereich des Bewegungsapparates.

Digitale Sonografie der Gelenke

Ultraschalluntersuchungen von Gelenken werden als Arthro-Sonographie bezeichnet.

Das Verfahren

Die Arthro-Sonographie zählt zu den nichtinvasiven, das heißt nicht in den Körper eindringenden, diagnostischen Verfahren. Bei der Sonographie können sowohl die Weichteile als auch oberflächliche Bereiche der Knochen eines Gelenkes dargestellt werden.
Veränderungen von Sehnen, Muskeln, Menisken und Schleimbeuteln können sehr gut dargestellt werden. Die Untersuchung dauert meist nur wenige Minuten. Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich.

Eine Arthro-Sonografie sollte durchgeführt werden bei

• Rheumatoide Arthritis
• Gelenkverletzungen
• Unklare Gelenkschwellungen
• Unklare Gelenkschmerzen

Eine Arthro-Sonographie dient dem Nachweis von

• Tendinitis (Sehnenentzündung)
• Tendovaginitis (Sehnenscheidenentzündung)
• Paratendenitis — Entzündung des Sehnengleitgewebes
• Gelenkergüsse
• Rotatorenmanschettenveränderungen
• Tendinose — degenerative Veränderungen der Sehnen
• Muskelverletzungen (Zerrungen, Muskelfaserrisse)
• Unterhaut- Fettgewebs- und Muskeltumoren

Des Weiteren wird die Arthro-Sonographie als Hilfe bei der Punktion von Gelenken und Blutergüssen eingesetzt.

Ihr Nutzen

Die Arthro-Sonographie ermöglicht die frühzeitige Erkennung krankhafter Veränderungen der Gelenke, so dass eine Therapie rechtzeitig durchgeführt werden kann.

Sie kann zur Ergänzung von Röntgenaufnahmen und MRT-Untersuchungen herangezogen werden oder diese gar ersetzen.

Sonografie stellt keine Strahlenbelastung dar, so dass sie auch bei Schwangeren eingesetzt werden kann, ohne Mutter und Kind zu gefährden.

Orthopädische Hilfsmittel

Orthopädische Hilfsmittel sind von Bedeutung, wenn der Alltag ohne sie nicht mehr zu bewältigen ist.

Es gibt folgende Möglichkeiten

Hierzu zählen:
• Gehstock
• Rollatoren
• Schuherhöhung
• Pufferabsätze
• Orthese zur Entlastung und Ruhigstellung der betroffenen Gelenke
• Einlagenversorungen (Bettungs- Sport-, Korrektur- und sensomotrische Einlagen)
• Korsetts
• Bandagen
• Sitzerhöhungen

Sportmedizinische Untersuchung

Die Anforderungen welche die gesundheitsbewussten Menschen heute an ihr körperliches Training stellen, entspricht der Belastung, welche sich ein Spitzensportler in den 60iger und 70iger Jahren ausgesetzt hat. Häufig fehlt es dem ambitionierten Sportler an genügend Wissen für ein richtiges und gesundes Training. Nicht selten sind Verletzungen und Überlastungsschäden die Folge.

Wir arbeiten deshalb eng mit dem Institut für Bewegungswissenschaften der Uni Hamburg (Prof. Mattes / Dr. Reischmann) zusammen. Dort werden auf unseren Wunsch hin computeranalysierte Gang- und Bewegungsanalysen einschließlich der elektronischen Fußbelastung beim Joggen durchgeführt und es erfolgt eine Trainingsberatung. Wir setzen die Ergebnisse mit kooperierenden Krankengymnasten um.

Ferner haben wir eine internistische Kooperationspraxis in welcher der optimale Trainings- und Fettverbrennungspuls ermittelt wird.

Wir bieten hierfür eine eigenständige Sportsprechstunde an.

Karpatunnelsyndrom

Hierbei handelt es sich um eine Einengung des Medianusnerven in Karpalkanal, durch den er vom Unterarm in die Handflache zieht. Taubheitsgefühle im Bereich des Daumens, des Zeige- und Mittelfingers können in unterschiedlich starker Ausprägung auftreten. Auch Lähmungen sind möglich. Teilweise werden die Patienten davon nachts wach und schütteln die Hand aus, in der Hoffnung, dass die Schmerzen besser werden. Es können sogar heftige Schmerzen auftreten, die vom Handgelenk bis zur Schulter ausstrahlen.

 

Die Diagnose kann der Orthopäde vermuten, bewiesen wird sie durch Messungen der Nervenleitgeschwindigkeit (NLG), oder durch eine Nervensonografie.

Schmerzverödung bei Wirbelsäulenverschleiß

Im Laufe des Lebens kommt es zu einem unvermeidbaren Verschleiß der Wirbelsäule. Die Bandscheiben verlieren ihre Elastizität und werden flacher. Dies führt mitunter zu einer vermehrten Beweglichkeit der benachbarten Wirbel. Als Folge hieraus resultiert ein vermehrter Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke (Facettensyndrom) und gelegentlich gleitet ein Wirbel nach vorn (Pseudolithese).

Dieser Verschleiß kann mitunter sehr schmerzhaft sein und der Krankengymnast kann trotz Muskelaufbau nicht helfen. Dann bietet es sich an, dass die Schmerzfaser der kleinen Wirbelgelenke verödet werden. Hierfür stehen verschiedenen Verfahren zur Verfügung.

Wir setzten hierfür einen Diodenlaser ein. Bei diesem Verfahren wird eine 0,8mm dicke Nadel unter örtlicher Betäubung und CT-Steuerung auf das betroffen Gelenk platziert. Dann werden die Schmerzfasern verödet. Bei entsprechender Indikation kombinieren wir diesen Eingriff mit der Laserdiskotomie.

Dieser Eingriff erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung und ist sehr risikoarm. Durch diesen kleinen Eingriff kann mitunter die
Versteifung des betroffenen Wirbelsegmentes vermieden werden.

Leider wurde dieser seit den 60iger Jahren schulmedizinische etablierte Eingriff 2013 aus dem Erstattungskatalog der gesetzlich
Versicherten gestrichen.

Therapie

Die Rettung des Nervens vor dem Absterben bringt die Spaltung des Kanaldeckels, durch den der Nerv in die Handfläche zieht. Dies erfolgt üblicherweise in lokaler Betäubung und in Blutleere oder selten unter Betäubung des gesamten Arms oder in Allgemeinnarkose durch unseren Kooperationsanästhesisten.

Über einen kurzen Schnitt in der Handfläche kann der Nervenkanal erreicht und das Band gespalten werden. Der gequetschte Nerv bekommt so Raum und kann sich langsam erholen, sofern mit der Operation nicht zu lange gewartet wurde.

Andernfalls ist der Nerv derart geschädigt, dass nicht nur GefühIsstörungen verbleiben, sondern auch eine Schwächung und Verschmächtigung des Daumenballenmuskels.

Nach der Operation wird das Handgelenk nicht mehr ruhiggestellt, da der Eingriff minimalinvasiv erfolgt. Die Finger und der Daumen können und sollen sofort bewegt werden.

Bandscheibenvorfall

Ein Bandscheibenvorfall (Bandscheibenprolaps; Nukleus pulposus-Prolaps) tritt meist im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) auf, kann aber auch im Bereich der Halswirbelsäule (HWS) und der Brustwirbelsäule (BWS) vorkommen.

Die Vorstufe des Bandscheibenvorfalles wird Bandscheibenvorwölbung (Protusion) genannt. Hier bleibt der Faserring geschlossen. Das typische klinische Symptom ist hier der Rückenschmerz durch Dehnung des hinteren Wirbelsäulenlängsbandes.

Bei einem Bandscheibenvorfall wird der innere Teil der Bandscheibe (Discus intervertebralis), der Nukleus propulsus (innen liegende Gallertkern), durch den Anulus fibrosus (bindegewebiger Ring der Bandscheibe) nach hinten in Richtung Rückenmarkskanal aus dem Bett der Bandscheibe zwischen den Wirbelkörpern gepresst.

Tritt der Nukleus dabei in den Wirbelkanal (Spinalkanal) ein, so wird das Rückenmark (Myelon) komprimiert and es können Lähmung bis hin zur Querschnittslähmung auftreten. Meist tritt der Vorfall aber seitlich in den Spinalkanal, gelegentlich bis in das Nervenaustrittsloch (Neuroforamen) aus. Der betroffene Nerv wird komprimiert and die Durchblutung des Nervensystems ist gestört. Dieser Vorfall ist äußerst schmerzhaft, es treten z.B. die typischen lschiasbeschwerden auf und es kommt nicht selten zu einer Lähmung des betroffenen Nervens. Hier ist schnelles ärztliches Handeln erforderlich.

Die Voraussetzung für einen Bandscheibenvorfall ist eine Degeneration des Bandscheibenfaserrings mit Bildungen von kleinen Einrissen.

Geschlechterverhältnis: Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen.
Häufigkeit: Die Erkrankung tritt vorwiegend ab dem mittleren Lebensalter auf. Das durchschnittliche Erkrankungsalter eines Bandscheibenprolaps liegt zwischen 46 und 55 Jahren. Die Häufigkeit von Neuerkrankungen (Inzidenz) betragt ca. 150 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner pro Jahr (in Deutschland).

Verlauf und Prognose

Oft verursachen Bandscheibenschäden keine Beschwerden.
Auftretende Schmerzen lassen sich durch eine medikamentöse Behandlung und entspannte Lagerung gut lindern. Die Schmerzen können lokal begrenzt sein oder z. B. in die Arme oder Beine ausstrahlen (Cervicobrachialgien, Lumboischialgien). Man spricht von „Green-flag-Symptomen“. Falls es allerdings auf Grund der Nervenkompression (Einengung von Nerven) zu belastenden neurologischen Störungen kommt, ist meist ein chirurgischer Eingriff erforderlich. So kann es beispielsweise zu Hypästhesie (Taubheitsgefühlen) oder Parästhesien („Ameisenkribbeln“) in den Extremitäten (Arme and Beine) kommen. Es handelt sich hier um „Yellow-flag-Symptome“ und die fachorthopädische oder neurochirurgische Vorstellung ist erforderlich. Meist kann in diesem Stadium durch CT-gesteuerte lnjektionen (PRT) eine OP vermieden werden.

Liegen Harnblasen- oder Mastdarmstörungen vor ist, handelt es sich um einen Notfall, welche binnen 6 Stunden zwingend eine Operation mit Nukleotomie/ Entfernung des Vorfalls) erfordert. Es handelt sich hier um sog. „Red-flag-Symptome“

Periradukuläre Therapie (PRT)

Ziel der periradikulären Therapie (PRT) ist es, die infolge eines Bandscheibenvorfalls gedrückte und gereizte Nervenwurzel „zu beruhigen” und den Bandscheibenvorfall zu verkleinern.

Die periradikuläre Therapie ermöglicht, dass mit Hilfe der Bildgebung (CT) punktgenau ein Medikament an die Nervenwurzel injiziert werden kann.

Dazu wird ein Gemisch aus Cortison und einem lokalen Betäubungsmittel verabreicht, welches einerseits den Nerven kurzzeitig betäubt und andererseits eine Abschwellung bewirkt. Außerdem wird die mit dem Bandscheibenvorfall verbundene örtliche Entzündungsreaktion eingedämmt. Diese Wirkungen sind für den Patienten mit einer Schmerzreduktion verbunden. Bei abgerissenen Bandscheibenteilen (Sequester) wird zusätzlich ein bandscheibenschrumpfendes Enzym gespritzt.

In den aktuellen Leitlinien zur Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen wird die periradikuläre Injektionstherapie als therapeutische Maßnahme insbesondere bei Schmerzen bedingt durch einen Bandscheibenvorfall empfohlen. Einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten auf Antrag.

Bei der PRT handelt sich um ein minimalinvasives Verfahren, das als deutlich risikoärmer als eine operative Maßnahme anzusehen ist.

Auch bei leichten Lähmungen ist das Verfahren in der Regel einer Operation vorzuziehen, erfordert aber die engmaschige ärztliche Betreuung.

Laserdiskotomie

Zur Entfernung eines gedeckten Bandscheibenvorfalls kann mittels CT-Steuerung eine sehr dünne Nadel unter Lokalbetäubung in den Bandscheibenvorfall platziert werden. Anschließend wird der Bandscheibenüberstand mittels hochenergetischem Laserlicht verbrannt (Vaporisation). Dieser Eingriff wird ambulant durchgeführt und stellt eine Kassenleistung dar. Die Langzeitergebnisse sind deutlich besser, als bei einem offenen Eingriff, sind aber nicht für alle Formen von Vorfallen geeignet. So stellen abgerissene Vorfälle (Sequester) eine Kontraindikation für die Laserdiskotomie dar.

Mit Vorlage einer MRT-Untersuchung, welche nicht älter als 6 Wochen sein darf, beraten wir sie hierzu gerne.

Erweitere Therapie

Da der Praxisinhaber neben der Facharztanerkennung Orthopädie auch Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin (PRM) ist, bieten wir Ihnen ein breites Spektrum an ganzheitlichen und individuellen Therapien an:

• Extensionstherapie
• Injektion Hyaluronsäure (Sehnen, Sehnenansätze, Bänder)
• Injektion Hyaluronsäure i.a. (Gelenkarthrosetherapie der Arme, Beine und Wirbelgelenke
• Kinesio-Taping
• Lasertherapie
• Magnetfeldtherapie
• Mikrowellentherapie
• Neuraltherapie /Triggerpunkttherapie (Injektion Xylonest / Scandicain)
• Reizstromtherapie
• Sensomotorische Einlagen
• Ultraschalltherapie
• Vibrationstherapie Galileo

Extensionstherapie

Prinzip der Extensionstherapie ist die Regeneration betroffener Wirbelbereiche und der Bandscheiben durch gezielte Dehnung, Entlastung und Neupositionierung.

Gut geeignet Bei

• Bandscheibenvorfall und Bandscheibenvorwölbung
• Nichtknöcherne Verengungen (Spinalkanalstenose)
• Reizzustand der Wirbelgelenke (Facettensyndrom)
• Ischiasschmerz (Ischialgie)

Mit dieser besonders schonenden Methode konnten wir die Zahl der Bandscheibenoperationen deutlich reduzieren. Zentrales Behandlungsmedium ist der Extensionstherapieliege: Auf dieser Behandlungsliege wird der Patient so gelagert, dass die Hals- oder Lendenwirbelsäule gezielt behandelt werden können.

Dabei wird mittels einer wechselnd starken und computergesteuerten Zugkraft ein bestimmter Wirbelsäulenabschnitt sanft und schmerzfrei gedehnt. Die köpereigene Abwehrspannung der Muskulatur wird dabei durch ein intelligentes integriertes Biofeedback-Messsystem langsam überwunden und die Zugkraft optimal angepasst.

Der Druck innerhalb der Bandscheibe verringert sich und der Austausch von Flüssigkeit, Nährstoffen und Sauerstoff aus der Umgebung wird unterstützt. Die Bandscheibe erhält die Möglichkeit sich zu regenerieren und wieder Flüssigkeit aufzunehmen.

Laserschmerztherapie

Die Lasertherapie hat eine wichtige Bedeutung für die orthopädische Therapie.

Aufgrund seiner niedrigen Leistung entwickelt der Laser keine thermische Wirkung auf der Haut und ist somit nebenwirkungsfrei und schmerzlos.

Erkankungen, bei denen die Laserschmerztherapie eingesetzt wird:

• Arthrosen
• Bänderzerrung
• Muskelriss und Muskelverletzungen
• Sehnenverletzungen
• Dorsalgie
• Lumbalgie
• Cephalgie
• Trigeminusneuralgie
• Tinnitus

Das Verfahren

Elektronen werden durch elektromagnetische Lichtstrahlung energetisch angeregt. Die Wechselwirkung von Lasern und Geweben erfolgt bei der Lasertherapie vornehmlich im molekularen und makrornolekularen Bereich.

Die neue Leistungskategorie repräsentiert ein bisher nicht bekanntes Leistungspotenzial. Sie stimuliert sowohl oberflächliche Schmerzrezeptoren als auch tieferliegende Gewebestrukturen durch gleichzeitige Applikation von zwei Wellenlängen.

Die Softlasertherapie stimuliert wichtige Regulationsprozesse im Körper und hat folgende Wirkungen:
• entzündungshemmend
• ödemrückbildend
• Beschleunigung des Lymphabflusses
• duchblutungsfördernd
• wundheilungsfördernd
• schmerzstillend

Die Therapie dauert je nach Krankheitsbild 10-30 Minuten.

Vibrationstherapie Galileo

Durch diese speziell für die Arztpraxis konzipierte Therapieform werden vertikale Vibrationsimpulse mit sehr hoher Frequenz durch eine medizinische Vibrationsplatte auf den gesamten Körper übertragen.

Ein regelmäßiges “Vibrationstraining” führt zu sehr wirkungsvollen Effekten auf Muskulatur, Knochen und Stoffwechsel.

Die Muskulatur des gesamten Körpers wird durch die Vibrationsreize bereits nach kurzer Zeit zum Wachstum angeregt, knöcherne Strukturen des Körpers werden stimuliert, wodurch eine Zunahme der Knochendichte erreicht wird.

Zudem werden positive Wirkungen auf die Fettverbrennung und Schmerzlinderung erzielt. Hieraus ergeben sich die wichtigsten Anwendungsgebiete der Vibrationstherapie:
• Muskelkräftigung (z.B. bei Muskelschwäche nach Unfällen, Operationen oder durch Schonung)
• Sturzprophylaxe durch Verbesserung der Muskelkoordination
• Knochenwachstum (bei Osteoporose und Osteopenie)
• Fettverbrennung
• Schmerzlinderung

Für ein effektives Training sollten mindestens zehn Sitzungen durchgeführt werden. Bei uns erfolgt die Therapie ausschließlich durch Diplom-Sportwissenschaftler.

Reizstromtherapie

Die Elektrotherapie bzw. transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) dient der Schmerztherapie vor allem im Bereich des
Bewegungsapparates.

Schmerzen – Wie, Warum und Wo enstehen sie

Schmerz ist ein sinnvolles Warnsignal des Körpers, um sich vor Schaden bewahren zu können. Die Schmerzimpulse werden von Schmerzrezeptoren aufgenommen und über verschiedene Nervenbahnen zur Großhirnrinde weitergeleitet.
Die Ursachen von Schmerzen sind genauso vielfaltig wie die Orte wo sie entstehen können. Vielfach half bisher nur eine
medikamentöse Therapie.

Eine erfolgversprechende, biologisch verträgliche Möglichkeit zur Ergänzung der Schmerztherapie bietet die Elektrotherapie und das ohne Nebenwirkungen.

Einsatzmöglichkeiten der Elektrotherapie

• Akute als auch chronische Schmerzen
• Schmerzen durch Erkrankungen am Bewegungs- und Stützapparat (Muskel- und Gelenkschmerzen)
• Schmerzen bei degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen und Kreuzschmerzen; Neuralgien, Phantomschmerzen, postoperative Schmerzen
• Frakturschmerzen
• Sport- und Arbeitsbeanspruchung (Verspannungen, Stauchungen, Prellungen, u.a.)

Ihr nUtzen

Die Elektrotherapie ist ein erfolgreiches Therapieverfahren zur Linderung von Schmerzen vor allem im Bereich des
Bewegungsapparates.

Ultraschalltherapie

Die Ultraschall-Therapie ist ein Teilbereich der Physikalischen Therapie bzw. der Elektrotherapie.

Das Verfahren

Sie ist ein medizinisches Verfahren zur Schmerzlinderung und Unterstützung von Selbstheilungsprozessen.
Zur Behandlung wird ein Schallkopf gleichmäßig über die mit Kontaktgel bedeckte, erkrankte Stelle geführt, der Wärme und
Gewebebewegung im Körperinneren erzeugen soll. Durch den auf den Körper wirkenden Ultraschall kommt es im Gewebe zu einer mechanischen und thermischen Wirkung.

Die mechanische Wirkung ist eine Vibrationswirkung. Durch den Schalldruck kommt es im umliegenden Gewebe zu starken Kompressionen und Expansionen, was der Wirkung einer kräftigen Massage oder Bindegewebsmassage entspricht.
Anwendungsgebiete der Ultraschall-Therapie sind:
• Myalgien
• Chronische Muskel- oder Sehnenschmerzen
• Frakturen
• Narben- und Gewebsverklebungen

Ihr nUtzen

Die Ultraschall-Therapie optimiert die Behandlung vieler Erkrankungen des Bewegungsapparats.